Festivals

Vier hochkarätige Festivals für zeitgenössische Musik. Jedes auf seine Weise einzigartig und überzeugende Visitenkarte für eine vielfältige und blühende Hamburger Kulturlandschaft – als Netzwerkpartner bilden sie den Kern der KLANG!-Saison und führen durch das musikalische Jahr:

klub katarakt

Vom 18.- 21.01.2012 wieder auf Kampnagel.
Mit Charles Curtis, Matthias Kaul, Bruno Martinez, Carol Robinson, Astrid Schmeling u.a.
Ensembles: Trio Nexus, Nelly Boyd, trigger
Composer in residence: Eliane Radigue
Kompositionen von John Cage, Morton Feldman, Eliane Radigue u.v.a.
Detailliertes Programm ab November 2011
Die künstlerische Leitung von klub katarakt liegt bei Jan Dvorak und Jan Feddersen.
http://www.klubkatarakt.net

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

“heraus aus der Zeit …” Das Motto des Festivals klub katarakt 2012, Foto: Anja Heineking

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Halma, am Mittwoch 18. Januar bei klub katarakt, Foto: Gianni Occhipinti

Die Hamburger Klangwerktage

Vom 1. bis 4.12.2011  finden unter dem Motto: Schleier und Screen zum 5. Mal die Hamburger Klangwerktage statt.
Dabei wird es einen Iran-Schwerpunkt geben mit der Fragestellung: Neue Avantgarde-Musik im Iran, gibt es das überhaupt? Was komponieren iranische Komponisten heute? Wie klingt das im Gegensatz zu westlicher Neuer Musik?
Das Motiv Schirm/Screen/Bildschirm wird vor allem in dem Werk Luna Park (2011) von Georges Aperghis (Deutsche Erstaufführung) sein. In diesem Neuen Werk geht es um Bildschirm, Überwachung, Kontrolle. Weitere Komponisten und Künstler werden sich mit dem Thema Schleier und Screen beschäftigen: Die Studierenden der Klasse freies Gestalten von Prof. Lothar Eckhardt an der HCU präsentieren eine  Installation zum Thema „Schleier“. Junge Hamburger Komponisten werden zu ebendem Thema komponieren.
In Kooperation mit dem Berliner Ensemble „Work in Progress“ vergeben die Klangwerktage einen Kompositionsauftrag an den jungen, in Deutschland lebenden Exiliraner Ali Gorji und veranstalten einen Kompositionswettbewerb mit jungen Komponisten zu Texten des 2000 verstorbenen persischen Dichters Fereydoon Moshiri.
Der persische Komponist Nader Mashayekhi vertont das Gedicht „Irdische Offenbarung“ von  Forugh Farrochsad, einer bedeutenden Schriftstellerin der modernen persischen Literatur für das Ensemble Resonanz und Elbtonal Percussion. Die Sängerinnen Marlis Petersen und Sepideh Vahidi werden das Gedicht alternierend in ihren Sprachen Deutsch und Persisch vortragen. Dabei wird das Wechselspiel zwischen Abstand und Annäherung, sowohl auf der sprachlichen Ebene als auch im musikalischen Duktus, zum wichtigen Gestaltungselement der Gesamtkomposition.
www.klangwerktage.de


blurred edges
Festival für aktuelle Musik in Hamburg

Wie in den 6 Jahren zuvor koordiniert der Verband für aktuelle Musik Hamburg, durch Pressarbeit und Flyer, die Konzertprojekte für ca. 30 Veranstaltungsorte. Die MusikerInnen der aktuellen Hamburger Musikszene (dazu zählen u.a. die Hörbar, die Blinzelbar, das Westwerk, das Fleetstreet-Theater, die Musikhochschule, das Forum für Neue Musik in der Christianskirche, die Initiative 21Weisser Rausch im Medienbunker, der Golden Pudel Club u.v.m.) kuratieren und organisieren ihr Konzertprogramm. Das Festival blurred edges bietet den verschiedenen Ausprägungen der aktuellen Musik von der Komposition über Elektronik und Improvisation bis zur Klangkunst und Avantgarde Dj-ing, eine Plattform, sich gleichberechtigt nebeneinander zu stellen.

blurred edges wird zunehmend zum Anlass genommen, trotz kleinem Budget, Musiker von Ausserhalb einzuladen. So waren bisher internationale Künstler wie Christian Wolff (USA), John Tilbury (USA), John Butcher (London), Peter Ablinger, Christine Sehnaoui und Sharif Sehnaoui (Paris/Beirut), Noise-Maker’s fifes/Marcel Türkowsky (Berlin), Trio NEXUS (Berlin), Christopher Williams (Barcelona), Johannes S Sistermanns, Onde (Belgien) u.v.m. zu Gast in Hamburg.
www.vamh.de

KLANG!-Fest

Im Jahr 2011 widmete das Hochschulfestival sich dem Werk des jungen niederländischen Komponisten Michel van der Aa,  in ebendem Jahr “Composer in Residence” im Rahmen von KLANG!. Unter dem Motto “Das goldene Zeitalter – holländische Meister und niederländische Avantgarde” setzte das Sommerfestival der Hochschule auf Interdisziplinarität, vermischte bildende Kunst und Musik, Altes mit Neuem. Neben der Musik van der Aas wurden auch weitere Komponisten sowie Meister des Barock und der Renaissance gespielt. Wir sind gespannt auf das Thema des kommenden Jahres!
www.hfmt-hamburg.de