Composer in Residence

Das Konzept von KLANG! sieht in den Jahren 2008 – 2011 in jeder Saison die Wahl eines Composers in Residence vor, der durch die Ensembles, Festivals und Konzertreihen dieser Stadt in besonderer Weise porträtiert wird. Begleitet wird die Auseinandersetzung durch Meisterkurse an der Hochschule für Musik und Theater sowie Seminare der Arbeitsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung an der Universität Hamburg und das Schülerprojekt Klangradar 3000.

„Composer in Residence” – Modelle haben sich in den letzten Jahren in vielerlei Hinsicht bewährt. Es gibt zahlreiche positive Beispiele auf nationaler und internationaler Ebene, die eine fruchtbare Auseinandersetzung auf beiden Seiten zeigen. Sowohl die Musiker, die Zuhörer, als auch Komponisten profitieren von einer gemeinsamen intensiven Arbeitsphase. Dabei spricht oft die persönliche Ausstrahlung eines Komponisten für sich selber und ist der erste Schlüssel für einen kommunikativen Prozess. Wird das Publikum beim ersten Zuhören noch nach Orientierung suchen, so wird es beim zweiten Mal besser hören, worauf es der Komponistin/dem Komponisten ankommt. Hörspuren verdichten sich und es entwickelt sich das Begreifen von Strukturen, das die einmalige Aura des Kunsterlebnisses ausmacht. Die Konzentration auf eine Komponistin/Komponisten fördert die Zusammenarbeit der Klangkörper und die Entstehung eines neuen Interesses für zeitgenössische Musik in größeren Bevölkerungskreisen.